HR-Ziele scheitern oft nicht, weil sie falsch sind, sondern weil sie vage sind. „Mitarbeiterengagement verbessern“ klingt gut, gibt aber keine Richtung fuer Massnahmen oder Messung vor.
Das SMART-Rahmenwerk verwandelt vage Absichten in klare Ziele. Dieser Leitfaden bietet konkrete Beispiele fuer SMART-HR-Ziele und praktische Anleitungen fuer die Umsetzung.
SMART-Rahmenwerk im Ueberblick
SMART-Ziele sind Spezifisch, Messbar, Erreichbar (Achievable), Relevant und Terminiert (Time-bound). Jedes Element zaehlt:
Spezifisch beantwortet wer, was, wo und warum. Aus „Fluktuation reduzieren“ wird „freiwillige Fluktuation in der Entwicklungsabteilung reduzieren“.
Messbar bedeutet, dass Sie den Fortschritt mit Zahlen verfolgen koennen. Fuegen Sie ein Ziel hinzu: „freiwillige Fluktuation um 15 % reduzieren“.
Erreichbar stellt sicher, dass das Ziel angesichts der Ressourcen und Rahmenbedingungen realistisch ist. Ehrgeizig ist gut; unmoeglich ist demotivierend.
Relevant verbindet das Ziel mit uebergeordneten Geschaeftszielen. HR-Ziele sollten die Organisationsstrategie unterstuetzen.
Terminiert setzt eine Frist: „freiwillige Fluktuation in der Entwicklungsabteilung um 15 % bis Q4 2025 reduzieren“.
15 Beispiele fuer SMART-HR-Ziele
Rekrutierungsziele:
1. Durchschnittliche Time-to-Fill fuer technische Rollen von 45 Tagen auf 30 Tage bis Ende Q2 reduzieren.
2. Anteil der Einstellungen durch Mitarbeiterempfehlungen von 20 % auf 35 % aller Einstellungen bis Jahresende steigern.